
"Dow Jones Energy Daily" informiert umfassend über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in der Versorgerlandschaft.
Die Berichterstattung konzentriert sich auf die Strom- und Gasversorgung, berücksichtigt aber auch alle anderen Energieträger. Neben aktuellen und häufig exklusiven Nachrichten werden in der Publikation auch die politischen und juristischen Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft beleuchtet. Zudem sind weiterführende Kontaktadressen mit Ansprechpartnern angegeben.
Die Inhalte im Überblick:
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Die Publikation enthält alle wichtigen Meldungen für die Versorgungswirtschaft und befasst sich mit aktuellen, mittel- und langfristigen Entwicklungen in der Versorgerbranche und deren Auswirkungen.
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Am kommenden Mittwoch will EU-Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard ihre Pläne vorlegen, wie sich die Auktionen von CO2-Emissionszertifikaten in der nächsten Handelsperiode ab 2013 zeitlich nach hinten verschieben lassen, um dadurch die Preise zu stützen. Das kündigte eine Sprecherin der Europäischen Kommission am Freitag an.
"Es ist geplant, dass die Kommission einen Vorschlag für das Europäische Parlament und den Ministerrat macht, um eine Durchführungsvorschrift in der Emissionshandelsrichtlinie in Bezug auf den Zeitpunkt der CO2-Auktionen ab 2013 zu präzisieren", sagte die Sprecherin. Damit will die Kommission im Prinzip von Parlament und Rat die Erlaubnis erhalten, die CO2-Auktionen zeitlich zu verschieben oder Zertifikate aus dem Markt zu nehmen, wie Dow Jones aus Kommissionskreisen erfuhr. Dies sei ein außergewöhnlicher Vorgang, hieß es.
Außerdem wolle die Kommission den Mitgliedstaaten ihre Vorstellungen für eine "zukünftige zeitliche Anpassung der CO2-Auktionen" übermitteln, um deren Meinungen dazu einzuholen, sagte die Kommissionssprecherin weiter. "Der Entwurf wird auch veröffentlicht, so dass andere Marktteilnehmer ebenso ihre Meinung abgeben können." Der Internationale Emissionshandelsverband IETA interpretierte dies am Freitag dahingehend, dass die EU-Verordnung für die CO2-Auktionen geändert werden soll.
Die Zertifikate zum Ausstoß von CO2 werden über Auktionen an den Markt gebracht. Durch eine Verschiebung der Auktionen innerhalb der Dritten Handelsphase (2013 bis 2020) nach hinten könnte die Überversorgung abgeschwächt werden und die Preise für CO2-Zertifikate wieder steigen. Die Preise für CO2-Zertifikate sind derzeit so niedrig, dass die Unternehmen laut Kritikern keinen Anreiz haben, in die Senkung ihres Kohlendioxidausstoßes zu investieren.
DJG/cla/ang/aul/20.7.2012
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